Fußball, Handball und Volleyball im Fokus: Einzelstudien beleuchten die Herausforderungen im Amateursport
Fußball, Hanndball und Volleyball gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Team-Sportarten in Deutschland. Im Rahmen der groß angelegten Studie „Amateursport in der Krise?“ von SPM Sportplatz Media mit der Voting-Plattform FanQ wurde bereits ein tiefgreifender Einblick in die Stimmungslage im Amateursport gegeben. Im Zuge dessen wurde nun auf Basis der 10.542 Stimmen, eine Differenzierung der Ergebnisse in die Sportarten Fußball, Handball und Volleyball vorgenommen.
In den sportartenspezifischen Studien möchten SPM und FanQ gemeinschaftlich aufzeigen, wie der Amateurfußball, -handball oder -volleyball die krisengeprägten letzten Jahre überstanden haben. Geht es einer Sportart besser als der anderen? Welche Themen bereiten den Teilnehmenden besonders Sorgen? Und wie lassen sich die Probleme lösen?
Wie bereits bei der sportartenübergreifenden Studie erfolgte erneut eine enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Axel Faix (Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Wirtschaft) und Prof. Dr. Harald Lange (Institut für Sportwissenschaft der Universität Würzburg), die beide im Wissenschaftlichen Beirat von FanQ mitwirken.
Unabhängig davon, ob die Teilnehmenden im Fußball, Handball oder Volleyball aktiv sind, geben mit über 90 % der Stimmen die Befragten an, dass der Sport, den sie ausüben, ein wichtiger oder sehr wichtiger Teil ihres Lebens ist. Ebenfalls stimmten die Befragten überein, dass der soziale Aspekt (~ 86 %) die größte Motivation für die Ausübung ihrer Sportart sei.
Doch wie bereits in der umfassenden, sportartenübergreifenden Studie rückt auch bei der Differenzierung nach Sportarten das Ehrenamt in den Vordergrund. Die Teilnehmer:innen waren sich einig, dass das ehrenamtliche Engagement innerhalb ihrer Sportart die derzeit größte Herausforderung darstellt. Wenn man das ehrenamtliche Engagement im Verein genauer betrachtet und die drei Sportarten miteinander vergleicht, zeigt sich, dass der Volleyball hier am besten abschneidet. Während über 40 % der Handball- oder Fußballbefragten angeben, dass die Zahl der ehrenamtlich Engagierten gesunken sei, verzeichnet der Volleyball mit vergleichsweise “nur“ 34,1 % Rückgang noch das beste Ergebnis.
Hinsichtlich der zweitgrößten Herausforderung lassen sich weitere Unterschiede zwischen den Sportarten feststellen. Während sowohl Fußball- als auch Volleyballer:innen die Verbesserung der finanziellen Situation als weitere große Herausforderung sehen, steht bei den Befragten aus dem Handball der Mitgliederrückgang auf Platz zwei. Im Volleyball sind lediglich 22,9 % der Befragten der Meinung, dass die Mitglieder:innenzahl gesunken sei, während die Werte beim Fußball mit 26,9 % und beim Handball mit 33,4 % teils deutlich höher sind. Dazu passt auch, dass nur 26,6 % der Handballspieler:innen angeben, dass die Mitgliederzahl in ihrem Verein gestiegen sei (Fußball: 30,6 %, Volleyball: 41,1 %).
Alle weiteren Informationen sind in den sportartenspezifischen Studien zu finden.
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